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Spendenübergabe an das Anti-Mobbing-Netzwerk

  • vor 2 Tagen
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Aktualisiert: vor 23 Stunden

Mit einer gemeinsamen Spende in Höhe von 2.250 Euro unterstützten der Inner Wheel Club Taunus und der Rotary Club Bad Soden–Königstein am 13. März 2026 die wichtige Arbeit des Anti-Mobbing-Netzwerks Bad Homburg. Das Netzwerk wurde 2019 als Elterninitiative gegründet und ist seit 2020 als gemeinnütziger Verein anerkannt. Für den IWC Taunus nahmen Vizepräsidentin Sabine Pattberg sowie Astrid Schmitt-Wawéreck und Carina Saleck-Prokop an der Spendenübergabe teil, für den Rotary Club Bad Soden–Königstein war Ulrich Auch mit dabei. Im Mittelpunkt des Treffens stand der eindrucksvolle Bericht von Beyza Lesch, die aus ihrem Alltag im Einsatz gegen Gewalt und Mobbing an Schulen schilderte.


Frau Lesch ist regelmäßig direkt in Schulen tätig. Sie spricht mit ganzen Klassen ebenso wie mit einzelnen Schülerinnen und Schülern, steht Lehrkräften beratend zur Seite und ist auch für Eltern eine wichtige Ansprechpartnerin. Ein besonderer Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt in der Begleitung von Kindern und Jugendlichen, die von Gewalt oder Mobbing betroffen sind. Viele von ihnen sind durch diese Erfahrungen so belastet, dass sie zeitweise nicht mehr zur Schule gehen können. Mit großem persönlichem Einsatz hilft Frau Lesch ihnen dabei, Schritt für Schritt wieder Vertrauen zu fassen und in den Schulalltag zurückzufinden.


Darüber hinaus schult sie Lehrkräfte und sensibilisiert sie für ein frühzeitiges Erkennen und wirksames Handeln.

Wie bedeutsam diese Arbeit ist, zeigen auch die Zahlen: Seit der Gründung des Anti-Mobbing-Netzwerks war Beyza Lesch bei rund 2.000 Einsätzen aktiv. Etwa 400 Kinder und Jugendliche konnten bislang erfolgreich aus der Opferrolle herausgeführt werden. Gleichzeitig gelingt es immer wieder, auch Tätern die Tragweite ihres Handelns deutlich zu machen und sie – häufig gemeinsam mit Polizei und zuständigen Behörden – aus der Gewaltspirale zu führen. Umso bedrückender ist es, dass die Finanzierung des Netzwerks derzeit nicht gesichert ist. Um diese unverzichtbare Arbeit auch künftig fortführen zu können, bleibt das Anti-Mobbing-Netzwerk dringend auf Unterstützung angewiesen. Weitere Informationen finden sich auf der Website des Netzwerks.



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