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Swinging Sunday: Jazz für „Funkenwerk”

vor 1 Tag
2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 4 Stunden

„SALVE” – mit diesem Gruß empfängt das Haus in der Schweizer Straße 5 seine Gäste schon an der Schwelle, und willkommen haben wir uns am Sonntag, dem 18. Oktober 2026, tatsächlich gefühlt. Zum zweiten Mal hatte der Inner Wheel Club Frankfurt Rhein-Main hierher zu seiner Jazz-Matinee „Swinging Sunday” eingeladen. Für unseren Club waren Präsidentin Sabine Pattberg, Carina Saleck-Prokop und Kathrin Vogel mit dabei, zusammen mit ihren Partnern.


Schon die Räume stimmten auf den Vormittag ein, und wie im vergangenen Jahr ging der Blick immer wieder staunend nach oben. An der Decke des Salons tanzen rosa Putten über einen rund vier Meter langen Himmel, umweht von Blütengirlanden und begleitet von Vögeln, und aus seiner Mitte hängt ein vielarmiger Messing-Kronleuchter. Gemalt hat diesen Himmel der Frankfurter Dekorationsmaler Johann Matthäus Keuffel, als das Haus 1886 entstand. Keuffel hat damals viele großbürgerliche Villen der Stadt ausgestaltet, doch die meisten dieser Häuser gibt es heute nicht mehr. Umso kostbarer ist dieses denkmalgeschützte Haus in Sachsenhausen.


Zur Begrüßung warb Ilona Freudenreich, Präsidentin des IWC Frankfurt Rhein-Main, für das Projekt, dem der „Swinging Sunday” gewidmet war: „Funkenwerk”, das Musikprojekt des Bethanien Kinder- und Jugenddorfs in Eltville. Im Kinderdorf leben rund 180 Kinder und Jugendliche, und wer möchte, kann dort Gesang, Klavier, Gitarre oder Schlagzeug lernen. Bezahlt wird dieser Unterricht allein aus Spenden. Erst am 25. September stand die Band von „Funkenwerk” bei der Talentshow des Kinderdorfs vor rund 120 Gästen auf der Bühne.


Wie gut dieser Spendenzweck zum Vormittag passte, zeigte sich, als die SuS4 Jazz Band zu spielen begann, denn hier musizierten junge Musiker für noch jüngere. Elias (Saxofon), Yul (Klavier), Hannes (Kontrabass) und Noah (Schlagzeug) sind um die 18, einige von ihnen studieren bereits Jazz in Basel, und das war zu hören, als sie uns in neuen Interpretationen durch mehr als hundert Jahre Jazzgeschichte führten. In der zweiten Hälfte kam eine junge Sängerin dazu, die uns ebenso begeistert hat.


Auch für das leibliche Wohl hatten die Gastgeberinnen selbst gesorgt. Liebevoll hatten sie Fingerfood zubereitet, dazu gab es Getränke und Sekt vom Weingut Georg Breuer. So rundum verwöhnt, kam man in den gut gefüllten Räumen leicht ins Gespräch, mit den Frankfurter Clubfreundinnen ebenso wie mit ihren Gästen.


Für all das danken wir Ilona Freudenreich und allen Clubfreundinnen des IWC Frankfurt Rhein-Main von Herzen. Sie haben diesen Vormittag mit so viel Engagement vorbereitet, und dass sein Erlös nun „Funkenwerk” zugutekommt, macht ihn doppelt schön. Wir kommen sehr gern wieder!





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