Märzmeeting mit zwei Highlights
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Aktualisiert: vor 2 Tagen
Am 11. März 2026 durften wir die Distriktpräsidentin 2025/26 im Distrikt 81, Helene Weissenseel-Weichenrieder, bei uns im Inner Wheel Club Taunus begrüßen. Für uns als noch junger Club war das ein besonderer Abend: Gegründet am 1. Juli 2024, sind wir inzwischen 16 Mitglieder (darunter zwei Ehrenmitglieder) – und wir hatten Gelegenheit, einmal gebündelt zu zeigen, was seit der Gründung bereits entstanden ist.

Wir berichteten, woran wir arbeiten und was uns wichtig ist: von der Ein-Teil-mehr-Aktion über das Start-Schultütenprojekt zugunsten der Frankfurter Arche bis zur Benefizkinoveranstaltung am Orange Day für Frauen in Not im Main-Taunus-Kreis und Weihnachtsgeschenken für die Ukraine-Hilfe. Es war schön, das alles in dieser Form zusammenzutragen – und zu merken, wie sehr sich in kurzer Zeit schon ein eigenes Clubprofil entwickelt hat.
Helene Weissenseel-Weichenrieder ergänzte diesen Blick aus der Clubperspektive um den Rahmen im Distrikt: Sie berichtete von der Arbeit des aktuellen geschäftsführenden Distriktvorstands und den unterschiedlichen Unterstützungsangeboten für die 31 Inner Wheel Clubs im Distrikt 81. Für uns war das hilfreich, weil es zeigt, wie Austausch, Information und praktische Unterstützung organisiert werden – und wie daraus im Alltag echtes Netzwerk wird.
Die Clubbesuche der Distriktpräsidentin sind im Inner-Wheel-Jahr mehr als ein Termin. Sie schaffen Nähe zwischen Distrikt und Clubs, bringen aktuelle Informationen mit und geben Raum für Austausch. Für uns war es vor allem auch eine Gelegenheit, Fragen zu stellen und Erfahrungen zu teilen. Helene Weissenseel-Weichenrieder würdigte die Entwicklung unseres Clubs mit sehr herzlichen Worten: „Zu dieser tatkräftigen Bilanz in so kurzer Zeit gratuliere ich von Herzen – sie zeigt, wie viel in einem jungen Club bereits bewegt werden kann.“

Den zweiten Schwerpunkt des Abends setzte Claudia Landmann (Vorstandsmitglied von chancenreich e. V.) mit einem Vortrag über ein Projekt, das uns wirklich beeindruckt hat. Sie stellte den „Frankfurter Bücherkoffer“ vor.
Die Idee ist einfach und klug: Zu Beginn des zweiten Schuljahres wird der Bücherkoffer an 40 Schulen verteilt. Er enthält Bücher und Texte in bis zu 50 Sprachen und wandert jeweils für eine Woche in eine Familie. Eltern und Kinder lesen gemeinsam in ihrer Familiensprache – so werden Lesefreude, Mehrsprachigkeit und die Einbindung der Eltern in den Bildungsprozess gleichzeitig gestärkt. Das Projekt erreicht jährlich rund 3.500 Familien und wurde kürzlich mit dem Deutschen Lesepreis 2026 ausgezeichnet.
Besonders anschaulich war, dass Claudia Landmann einen Bücherkoffer mitgebracht hatte: Wir konnten die zwölf mehrsprachigen Bücher anschauen, dazu die Leseeule und das Lesetagebuch, das Kinder und Eltern gemeinsam ausfüllen. Und ja: In Frankfurt sind inzwischen rund 300 Koffer im Umlauf – eine Zahl, die zeigt, wie groß das Projekt inzwischen geworden ist.
Ein Abend, der uns sowohl im Blick auf die Arbeit im Distrikt als auch durch das vorgestellte Projekt viele Impulse mitgegeben hat. Vielen herzlichen Dank!



